Flüchtlingssozialarbeit - Unser Projekt

Aktuelle Situation:                                                         > Einfache Sprache <

  • Wir unterstützen, begleiten und bilden Ehrenamtliche fort
  • Wir bieten Kompetenzerweiterung für Ehrenamtliche
  • Wir arbeiten mit dem Diversity-Management und führen in diesem Rahmen das Mentoring- Programm ein
  • Wir betreiben Netzwerkarbeit mit Bündnispartnern
  • Wir organisieren regelmäßige Austauschtreffen mit und für Ehrenamtliche
  • Wir leisten Öffentlichkeitsarbeit- Ziel ist die Gesellschaft für das Thema Diversity und Inclusion zu sensibilisieren (Vorträge, interkulturelle Feste, etc.)
  • Wir schreiben einen Jahresbericht (Aktionen, Erfahrungsberichte und Ergebnisse unseres Projektes)
  • Wir koordinieren die Teilnehmenden des DRK Bad Kreuznach im Rahmen der Flüchtlingsintegrationsmaßnahme (kurz FIM)
Im Zentrum unserer Arbeit steht de facto das ehrenamtliche Engagement. Sie unterstützen Geflüchtete beim Asylverfahren. Sie geben Hilfestellung bei Alltagsbewältigungen und Ämtergängen. Ehrenamtliches Engagement bildet die Grundlage für erfolgreiche Integration von geflüchteten Menschen. Außerdem steht für uns, unter anderem begründet durch den demographischen Wandel, die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen im Vordergrund.


Ziele und Werte der Integrationskoordination:

Ausgangssituation und Entstehungsgeschichte:

Seit 2015 leisten viele Mitarbeiter_innen des DRKs Hilfe in der Flüchtlingsarbeit. Zunächst beherbergte die Erstaufnahmeeinrichtung in der Planiger Straße in Bad Kreuznach Flüchtlinge. Auch weil es nicht genügend Wohnungen im Landkreis für zugewiesene Flüchtlinge gab, öffneten im Dezember zwei Einrichtungen auf kommunaler Ebene ihre Pforten. Die Notunterkünfte (NUK) in Windesheim und in Altenbamberg liefen in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter Samariter Bund (ASB), der Caritas und dem Internationalen Bund (IB). Da die NUKs im Schichtbetrieb mit Hauptamtlichen liefen und ein großes freiwilliges Engagement herrschte, hatten die Bewohner_innen immer einen Ansprechpartner direkt vor Ort. Später sollten sie dann in adäquate Wohnungen im Landkreis verteilt werden. Aufgrund dieser Situation wurde seitens der Ehrenamtlichen mehrfach die Frage nach einer dauerhaften Partnerschaft/ Patenschaft bezüglich der geflüchteten Menschen gestellt. Die Menschen seien teilweise in abgeschiedenen Ortschaften auf sich alleine gestellt. Ohne Führerschein, ohne Auto, ohne Deutschkenntnisse, usw. Die Ehrenamtlichen der NUK entwickelten informelle Patenschaften für Familien die im Landkreis in ihre eigenen Wohnungen zogen.


Deutsches Rotes Kreuz

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist einer der größten Wohlfahrtsverbände in Deutschland. Im Focus des DRK stehen der Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Bergwacht, Krisenintervention, aber auch andere Dienstleistungen wie der Suchdienst und der Flugdienst.

Der DRK Kreisverband Bad Kreuznach hat 9 Bereitschaften mit insgesamt 270 Mitgliedern und betreibt ein Seniorenwohnheim, ein Wohnheim für Menschen mit Beeinträchtigung und eine Kleiderkammer. Außerdem werden Fahrtdienste jeglicher Art organisiert sowie HausNotrufe und Menüservice
angeboten. Seit 2015 spielt die Flüchtlingssozialarbeit beim DRK Bad Kreuznach eine besondere Rolle. Mit Hilfe der Aktion Mensch wurde das Projekt Koordination für ehrenamtliche Flüchtlingssozialarbeit ins Leben gerufen.


Aktion Mensch

Aktion Mensch wurde 1964 als Aktion Sorgenkind mit dem Hintergrund des Konterganskandals gegründet. Initiiert durch Karl Holzamer, den ZDF-Intendanten und Hans Mohl, Redaktionsleiter entsteht die Idee der Spendenveranstaltung. Durch die Sendung „Vergiss mein nicht“ wird ein Lotterieverkauf gestartet. Der Erlös des Lotterieverkaufs kommt der Behindertenhilfe zugute. Später starten andere Quizsendungen wie „3x9“ und der bekannte „Große Preis“. Die Geschäftsführung liegt bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege.

Im Jahr 1993 ändert die Organisation ihren Namen in Aktion Mensch. Behinderte sollen nicht mehr als hilfebedürftige Opfer gesehen werden, sondern als gleichwertige Partner. Ihnen soll auf Augenhöhe mit Respekt und Offenheit begegnet werden.


Das Mentoring – Programm

  • Ehrenamtliche und Flüchtlinge sollen Kompetenzerweiterung erhalte
  • Ehrenamtliche und Flüchtlinge sollen mit Hilfe eines Mentoring- Programms fortgebildet werden, sie bilden ein Tandem auf Augenhöhe
  • Der oder die Mentorin ist eine erfahrene Person. Sie gibt ihr fachliches Wissen oder ihr Erfahrungswissen an eine noch unerfahrener Person (Mentée oder Protegé) weiter. Ein Ziel ist es dabei, den oder die Mentee bei persönlicher oder beruflicher Entwicklungen zu unterstützen.
  • Allgemein bezeichnet das Wort Mentor (weiblich: Mentorin) die Rolle eines Ratgebers oder eines erfahrenen Beraters, der mit seiner Erfahrung und seinem Wissen die Entwicklung von Mentees fördert. Die Bezeichnung geht auf eine Figur der griechischen Mythologie zurück: Ein Freund des Odysseus namens Mentor war der Erzieher von Odysseus’ Sohn Telemach.
  • Ehrenamtliche erhalten Rückhalt durch psychosoziale Betreuung und Kollegialen Austausch
  • Ehrenamtliche haben die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen




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 DRK KV Bad Kreuznach e.V.
 Ruedesheimerstrasse 36-38
 55545 Bad Kreuznach

 Tel.: 06 71/8 44 44 - 0
 Fax: 06 71/8 44 44 - 310
 Mail: kreisverband at drk-kh.de  
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